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Pulvermühle Oberagger - Erbaut Ende des 17. Jahrhunderts

Die Mühlsteine der alten Pulvermühle wurden an der heutigen Wiesenstraße ausgegraben und am Dorfplatz aufgestellt.

Bei diesem historischen Denkmal handelt es sich um 4 Mühlsteine ca. 80 Zentner schwer und die dazugehörenden Bodenplatten von je 200 Zentnern Gewicht.

Das Gewicht der Mühlsteine hatte den Fuhrleuten seinerzeit schon erhebliche
Schwierigkeiten bereitet. Die Spezialsteine wurden damals, Ende des 17. Jahrhunderts, mit Pferdefuhrwerken eigens aus Belgien geholt. Aus Erzählungen wußte man zu berichten, daß der Rhein beim Transport fast als unüberwindliches Hindernis schien.


Die Pulvermühle zu Überacher

Zahlen und Fakten


St. Anna Wilhelmina Grube - Ende 18. Jahrhundert

Die St. Anna Wilhelmina Grube liegt am Nordhang des Acherberges. Hier wurden Ende des 18. Jahrhunderts bedeutende und reichhaltige Erze gewonnen.

Besitzer des Bergwerkes war zu dieser Zeit Franz Wilhelm Hasenclever, der es in seinem Testament zu 30.000 Talern veranschlagt haben soll. Diese günstigen Nachrichten veranlassten den Peter Wilhelm Huland zu Derschlag, die Grube wieder
aufzunehmen.

Zum Angriff wählte er den mittleren alten Stollen. Der Betrieb ist in den 60er Jahren des 19. Jahrhunderts wieder in Gang gekommen. Man beschäftigte sich aber vornehmlich mit der Aufbereitung der auf Halde lagernden Bleierzvorräte.

Die in den achtziger Jahren des 18. Jahrhunderts bis zu den zwanziger Jahren des 19. Jahrhunderts auf der Grube St. Wilhelmina gewonnenen Blei- u. Kupfererze wurden auf einer etwas unterhalb im Tale gelegenen Hütte verschmolzen."

Der Stollen ist etwa 150 lang.

Backhaus "Backes" Oberagger

Das alte Backhaus in Oberagger, 1967 renoviert

Gedenkstätte Ehrenmal Oberagger

Ehrenmal 1967, erbaut 1962
Im Jahr 1962 wurde das Ehrenmal in Oberagger errichtet.

Bis 1962 hielt man die Gedenkfeiern zum Volkstrauertag am Ehrenmal in Allenbach ab, welches im Jahre 1921 erbaut wurde. Dieses Ehrenmal war im Laufe der Jahre verfallen, und durch den zunehmenden Verkehr auf der B 256 wurden die Feierlichkeiten erheblich gestört. Diese Zustand war nicht mehr haltbar.

Die Vereine und Gruppen
  • Ortgemeinschaft Oberaggere.V.
  • Heimat-und Verschönerungs-
    verein Allenbach
  • Verband der Heimkehrer,Sozialrentner und Hinterbliebenen
  • Ortsgruppe Agger
  • Freiwillige Feuerwehr Mittelagger
  • MGV Liederkranz Mittelagger
regten den Bau eines neuen Ehrenmals in Oberagger, Höhenstraße bei der damaligen Gemeinde Denklingen an. Zur Finanzierung fand eine Sammlung im Schulbezirk Mittelagger statt. Die fehlenden Gelder übernahm die Gemeinde.

Das Gelände für die Gedenkstätte wurde von den Eigentümern zur Verfügung gestellt. Die Grundsteinlegung erfolgte im August 1962.

Die feierliche Einweihung fand zum Volkstrauertag, dem 18.11.1962 statt.

Unser Dorf soll schöner werden 1964-1965

Der Dorfbrunnen in Oberagger, auch Weinbrunnen genannt.
Im Herbst 1964 faßte der Vereinsvorstand den Beschluß, am Wettbewerb "UNSER DORF SOLL SCHÖNER WERDEN" teilzunehmen.

Dieser Beschluß wurde am 30.01.1965 von der Jahreshauptversammlung bestätigt. In Oberagger begann eine rege Tätigkeit.

So wurde u.a. folgendes geschaffen:

  • 400 Planzen,Blumen u.Sträucher wurden angepflanzt.

  • 8 weitere Bänke wurden aufgestellt.
  • 160 Blumenkästen wurden gekauft und den Hauseigentümern zur Verfügung gestellt.

Am 30.06.1965 erfolgte die Besichtigung im Kreiswettbewerb "UNSER DORF SOLL SCHÖNER WERDEN" durch die Prüfungskommission.

Oberagger erreichte auf Anhieb Platz 1.

Der Landeswettbewerb brachte den 10. Platz (Ehrenpreis) für Oberagger.

Bau des Autowanderparkplatzes 1966

Wanderparkplatz 1966 (heute beim Dorfhaus)
Im Jahr 1965 wurde mit dem Bau des Autowanderparkplatzes durch die Gemeinde Denklingen begonnen und pünktlich zum Maifest 1966 fertiggestellt.